Umweltschutz
Arbeitsschutz und Umweltschutz haben als gemeinsames Ziel, die Gesundheit der Menschen zu erhalten. Gerade beim Umweltschutz fällt der Bauwirtschaft eine wichtige Aufgabe zu. Das betrifft sowohl die zu errichtenden Bauwerke als auch den Baubetrieb während der Ausführungsphase.
Hier sind die Schwerpunkte:
- Reinhaltung der Luft
- Reinhaltung des Wassers
- Reinhaltung des Bodens
- Vermeidung von Lärm
Das bedeutet auf der Baustelle:
Lärmbelästigungen
so gering wie möglich halten, Schutzmaßnahmen durchführen:
- 1.am Entstehungsort
- 2.auf den Übertagungsort
- 3.beim Empfänger (am Ort)
Lärmminderung lässt sich an Motoren, Kompressoren, Druckluft- und Hydraulikhämmern, Schlagrammen und Kreissägen (Sägeblätter) sowie Steinbearbeitungsmaschinen durchführen.
Abfälle und Reststoffe
sind bei getrennter Lagerung sachgemäß zu entsorgen, zum Beispiel:
- Bauschutt, Holz, Metallen
- Farben, Lacken, Holzschutzmittel
- Chem. Zusatzmitteln für Beton
- Säuren (aus Batterien) und Laugen
- Rostschutzmitteln, Bremsflüssigkeiten
- div. Gefahrstoffen
- Verbrennen von Baustoffresten verboten
- Abfälle möglichst in den ursprünglichen Behältern lagern
Lagerung
von wassergefährdenden Stoffen nur so, dass diese nicht in Grundwasser, Fließwasser oder Seen gelangen können (z.B. Wannen unter Dieselzapfstellen, Ölabscheider an Arbeitsgruben u.ä.).
Luftreinhaltung
- Motoren sauber einstellen, nicht unnötig laufen lassen
- Staub durch Filter oder Wasserbenetzung binden
- Zementstaub, Weißfeinkalk – siehe Merkblatt